„Es wird keine riesige Dauerbaustelle”
Kranichsteiner Straße bis zum Ende im Gewerbegebiet (Bauabschnitt 3)
Dieburger Straße bis Kranichsteiner Straße (Bauabschnitt 2)
Ostbahnhof bis Dieburger Straße (Bauabschnitt 1)
Sie wird rund 4,5 Kilometer lang, rund zwei Kilometer davon werden ein Tunnel, die Bauzeit ist mit rund vier Jahren veranschlagt – und trotzdem: Wer bei der Nordostumgehung an eine riesengroße Dauerbaustelle denkt, liegt falsch. „Eine wahrscheinliche Variante ist, dass wir beispielsweise in drei Bauabschnitten vorgehen”, erklärt Stadtrat Dieter Wenzel.
Denkbar wären hierfür die Abschnitte Ostbahnhof bis Dieburger Straße (Bauabschnitt I), Dieburger Straße bis Kranichsteiner Straße (Bauabschnitt II) und Kranichsteiner Straße bis zum Ende im Gewerbegebiet (Bauabschnitt III). Möglich ist es überdies, die Abschnitte wiederum in einzelne Unterabschnitte einzuteilen.
„Jede Baustelle bringt Lärm, Schmutz und Einschränkungen mit sich – das ist natürlich allen Beteiligten bewusst. Die Aufgabe der Planer ist es, die Bauphasen für die Anwohner so wenig spürbar wie möglich zu gestalten. Es wird aber keine vier Jahre lange riesige Dauerbaustelle werden.”
Die Planung sieht vor, dass die Arbeiten im Norden oder Süden beginnen und etappenweise voranschreiten – wer am Ende der Strecke wohnt, wird also erst relativ spät die Maßnahmen fühlen.
Der geplante Verlauf der Nordostumgehung ist wohlüberlegt. Würde die Trasse außerhalb des Stadtgebiets gebaut, wäre sie weniger befahren, denn der Verkehr würde aufgrund der kürzeren Wegstrecke weiter durch die Innenstadt rollen. Außerdem brächte der Bau außerhalb der Stadt größere Eingriffe in die Natur mit sich.



