Die Finanzierung

Der Anteil der Stadt Darmstadt am Bauprojekt Nordostumgehung liegt bei 40,7 Millionen Euro. Benötigt werden die Mittel voraussichtlich in mehreren Tranchen ab dem Jahr 2011, wenn die Bauarbeiten starten.

Für die Finanzierung dieser Summe gibt es drei Möglichkeiten. Die wahrscheinlichste ist, dass die Stadt einen Teil der Erlöse einsetzt, die aus der beschlossenen Ausgliederung der Strom- und Gas-Verteilungsnetze der HSE AG erwirtschaftet werden. Auch wenn die Summe derzeit noch nicht feststeht, wird der Betrag von Experten deutlich höher angesetzt als für die Nordostumgehung benötigt. Damit könnte Darmstadt das Projekt ohne neue Kredite finanzieren.

Möglich wäre aber auch, dass nur Teile dieser HSE-Erlöse eingesetzt und ein weiterer Teil über Kredite finanziert wird. Aufgabe von Magistrat und Parlament ist es in den kommenden Monaten, die beste Lösung für den Einsatz des erwarteten HSE-Geldes zu finden. Die unwahrscheinlichste Möglichkeit ist die komplette Finanzierung der Nordostumgehung über Fremdmittel. 

Informationen rund um die Nordostumgehung

Wenn Sie für den Bau der Nordostumgehung sind, stimmen Sie am 7. Juni mit 'Nein'

News:

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Ein Kreuz bei „Nein" bedeutet „Ja" zur Nordostumgehung

Am Sonntag haben alle Darmstädter die Wahl, in einem Bürgerentscheid über den Bau der Nordostumgehung mitzubestimmen. Wer für den Bau der Nordostumgehung ist, muss damit sein Kreuz bei "Nein" setzen.
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